Sommerferien mit "Hidden People"

Künslabücha ist ein künstlerisch-edukatives Publikationsformat, das junge Menschen dazu einlädt ihre persönlichen Eindrücke zu den Ausstellungen der Galerie im Körnerpark mit Mitteln der Handlungsanweisung, der Druckgrafik und des Buchbindens festzuhalten. Was von der Ausstellung spricht die Schüler an, was ist es in ihren Augen wert, festgehalten zu werden, wann schlägt ihr Herz höher, was entzaubert oder verzaubert sie? Kann man diese Eindrücke in Zeichnung festhalten oder braucht es Worte dafür? Oder ein Lied, einen Tanz?
Im Rahmen der Ausstellung “Hidden People” des Künstlerinnenduos Maria & Natalia Petschatnikovs, verbrachten Hortkinder aus dem Körner Kiez einen Teil ihrer Ferien im Körnerpark. Begleitet wurden sie von den Künstlerinnen Helena Hernández und Clara Joris und stellten mit ihrer Hilfe ihre eigenen “Märchenbücha” her.

Monstahausen fand in zwei Schulhorten statt. Die Kinder wurden von Arwa Azouz (Kunstpädagogin) und Modar Monther (Psychologe) dazu eingeladen sich am Material Ton auszutoben, um den inneren und äußeren “Coronamonstern” eine skulpturale Gestalt zu geben. Diese Monster nerven seit dem Frühling 2020 und mussten sich im Sommer 2021 endlich mal zeigen.
In einem Besuch der Ausstellung “Hidden People” begegneten die Hortkinder der begehbaren, skulptural anmutenden Landschaft der Petschatnikovs, in die sie ihre eigenen Tonmonster hineindenken und verorten konnten.

3 D Buch, aufgeklappt, das bunt bedruckt und beklebt ist Tonfigur, sieht aus wie ein Monster, hat ein großes Auge, das an einem Hals über dem Kopf schwebt. Druckproben von Stempeln auf Papier Monster aus Ton geformt, in der Mitte ist ein Loch im Kopf