Kunst und Iftar

Der Fastenmonat Ramadan ist neben dem Verzicht auch eine Zeit der Gemeinschaft, der Solidarität und der Nächte, in denen man Kunst und Kultur miteinander teilen kann.
Mitte Mai 2019 fand ein erstes künstlerisches Fastenbrechen im Rahmen der Ausstellung „Druck Druck Druck“ in der Galerie im Körnerpark statt.

Am gemeinsamen Fastentisch gab es Raum für Austausch über Erfahrungen zum Fasten und Verzichten, für kollektives Zeichnen und Essen. Es war ein solidarisches Beisammensein, ganz gleich welcher und ob jemand einer Konfession angehörte.
Die Künstler:innen des Penthaus für Schöne Formate teilten mit den Teilnehmer:innen kreative Zeichenaufgaben.
Vor Ort wurde eine Gemüsesuppe frisch zubereitet, es wurden Getränke, vegane und vegetarische Meze (türkische Vorspeisen) gereicht. Alle waren eingeladen eine Idee oder Kleinigkeit für den gemeinsamen Fastentisch mitzubringen.
Im Anschluss ans Fastenbrechen gab es die Möglichkeit dieentstandenen Zeichnungen mit dem „Risographen“ zu verfielfältigen und eine Zine daraus zu machen.

“Kunst und Iftar” ist ein Projekt von Emine Erol und Birgit Binder und wird fortgesetzt sobald es die Umstände erlauben. Es entstand 2019 durch die Kooperation zwischen dem Bundesfreiwilligendienst der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V. und der Kunstvermittlung der Kommunalen Galerien.

Gezeichnete Zutaten und Kräuter, schwarz auf weiß
© Vera Holera
Großer langer Tisch ist mit weißen Papier bedeckt, darauf sind Pinsel und Stifte wie Besteck platziert Frauen sitzen nebeneinander an einem langen Tisch auf dem weißes Papier liegt und zeichnen mit schwarzer Tusche darauf. Auf einem großen weißen Papier sieht man eine Hand wie sie mit einem Bleistift eine große Zeichnung mit schwarzen Linien macht. Ein langer Tisch ist mit Papier bedeckt, darauf sind große schwarze Linien von Tuschezeichnungnen zu sehen, im Hintergrund eine Reihe Frauen, die sich Essen von einem Tisch nimmt.